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59 Prozent geben die Großpackungen nur auf Verlangen aus, 13 Prozent befüllen sogar den Automaten mit Big Packs.

Umfrage Oktober 2016: Wie handhaben Sie die Big Packs?

18.10.2016

Die Sparefroh-Großpackungen bringen mehr Umsatz bei geringerer Spanne. Wir haben gefragt, wie Sie im Geschäftsalltag mit diesen Produkten umgehen.

204 Trafikanten haben unsere Umfrage diesmal innerhalb von nur zwei Tagen ausgefüllt. Eine Mehrheit von fast 60 Prozent händigt die Großpackungen nur auf Nachfrage der Kunden aus, fünf Prozent bieten ihren Kunden aus Prinzip überhaupt keine Big Packs an. Dem stehen 22 Prozent gegenüber, welche den günstigeren Großpackungen einen prominenten Platz im Zigarettenregal einräumen. Und weitere 13 Prozent gehen sogar so weit, die Big Packs im Automaten anzubieten.

Auf Rückfrage stößt man auf Rechner, welche sich die Preisdifferenz genau ausrechnen und nur jene Big Packs ins Angebot nehmen, bei denen sie nicht viel Geld verlieren. Bei anderen Kollegen bestimmt letztlich der Kunde, ob ein bestimmtes Big Pack verfügbar ist - erst auf mehrfache Kundennachfrage wird ein bestimmtes Big Pack bestellt. Premiumstandorte mit hoher Kundenfrequenz berichten, dass sie aufgrund der hohen Nachfrage gar nicht anders könnten, als Big Packs zu führen. Und zwar von allen Marken.

Nun mag es je nach Standort ein sehr unterschiedliches Publikum geben – bei deutlicher Nachfrage nach billigeren Varianten einer Marke wird man diese wohl auch ins Port­folio aufnehmen. Ob man deshalb gleich so weit gehen muss, die Big Packs aktiv anzubieten, wie es in zahlreichen Geschäften vorkommt? Immerhin verdient der Trafikant an fünf Standardpackungen besser als an vier Big Packs.

 

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