Direkt zum Inhalt

Umfrage: Sollen junge Leute Trafikanten werden?

17.05.2016

Die Umfragen von MVG-Chef Hofer auf Fachgruppentagen zeigen, dass immer mehr Trafikanten jungen Menschen davon abraten würden, diesen Berufsweg einzuschlagen. Wir haben selbst nachgefragt.

65 Prozent der Befragten würden jungen Menschen eher oder ganz davon abraten, eine Trafik zu übernehmen.
Sinkende Rentabilität des Geschäfts ist für fast jeden Zweiten der Grund, den Berufsweg des Trafikanten nicht zu empfehlen.

Die 200 Umfrageteilnehmer zeichnen das schon mehrfach auf Fachgruppentagen vorgefundene Bild nach: Nur magere sieben Prozent würden unbedingt, immerhin 28 eventuell zur Bewerbung um ein Tabakfachgeschäft raten. Fast die Hälfte würde empfehlen, sich diese Idee gründlich zu überlegen und 18 Prozent sogar dringend von diesem Berufsweg abraten.
Nach den Gründen für die immer größer werdenden Zweifel am eigenen Berufsstand gefragt, führt mit 46 Prozent und weitem Abstand die ungebremst sinkende Rentabilität der Geschäfte. In der heutigen Form und Ausprägung halten gar 23 Prozent das Tabakfachgeschäft für ein Businessmodell ohne Zukunft. 31 Prozent machen die sich laufend noch weiter verstärkende Überregulierung von Tabakprodukten sowie die immer strengeren Rauchverbote für ihre Bedenken verantwortlich.

Die Vollversion dieses Artikels können Sie ab 22. Mai in der aktuellen Ausgabe der Trafikantenzeitung nachlesen.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
Werbung

Weiterführende Themen

Walter Read führt sein kleines Geschäft seit mehr als 25 Jahren. In dieser Zeit sperrten deutlich bessere Standorte zu – ihn gibt es immer noch.
Meldungen
22.06.2021

Eigentlich wollte Walter Read Dichter werden, flog als Flugbegleiter um die Welt und tauscht seine Erlebnisse jetzt mit Künstlern und einem urbanen Publikum in seiner Trafik aus.

Statt wie zuvor auf den Tresen blicken die Kunden beim Eingang nun auf die Rückwand mit ihren Produktpräsentationen – das macht Lust auf Impulskäufe.
Meldungen
22.06.2021

Nach 20 Jahren im Familiengeschäft, davon acht Jahren als ihre eigene Chefin, entschloss sich Karin Wrzacek zu einer Neugestaltung ihres Tabakfachgeschäfts.
 

Wenn einmal keine Kunden da sind und es keine Verwaltungsarbeiten zu erledigen gibt, geht ­Robert Cvrkal zum Luftschnappen einen Schritt vor die Türe – ohne Maske.
Meldungen
22.06.2021

Corona macht es Risikogruppen nicht leicht. Renate Cvrkal schickte daher Ehemann Robert in die Trafik. Als gelernter Betriebswirt kennt er sich aus und ist mit dem Geschäft ohnehin seit Langem eng ...

Der Stolz über das neue Geschäft ist dem Wien-Obmann anzusehen. Die großzügige Verkaufsfläche soll nie angeräumt werden, die rollbaren, aber dennoch stabilen Regalinseln lassen sich einfachst umstellen. Derzeit kanalisieren sie den Kundenstrom zum Verkaufspult.
Meldungen
22.06.2021

Das Nordbahnviertel ist ein gerade entstehendes Stadtviertel in Wien, in dem Andreas Schiefer mit einem modern gedachten Geschäft ein spannendes neues Kapitel beginnt.

Obwohl in der Altdtadt von St. Pölten gelegen, befindet die aktuelle Trafik in einem Neubau. Der ­Trafikant wünscht sich aber, ein Geschäft in seiner Heimatgemeinde zu übernehmen.
Meldungen
22.06.2021

Nur wenig kann den St. Pöltner Trafikanten Johannes Steindl erschüttern, so scheint es zumindest. Zielstrebig geht er trotz beträchtlicher körperlicher Einschränkung sein Leben an – und es gelingt ...

Werbung