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Umfrage: Welche Rolle spielen Nikotinlutschsäckchen?

19.03.2019

Knapp 1,5 nach der Einführung dieser rauch- und tabaklosen Nikotinquellen fragten wir nach der Bedeutung dieser Produktgruppe und ihren Verwendern.

Die Antworten unserer 439 Teilnehmer könnten unterschiedlicher kaum sein: Während mit 63 Prozent fast zwei Drittel der Trafikanten keine oder schwache Geschäfte mit den rauchlosen Nikotinspendern machen, spielen sie bei 37 Prozent der Geschäfte eine Rolle, die in manchen Fällen kaum noch wegzudenken wäre. Von den Marken verkauft sich offenbar die zuletzt einführte Produktfamilie von Imperial am Besten. Auf der Negativseite wird gerne die kurze Haltbarkeit der Produkte genannt, weshalb abgelaufene Ware in zahlreichen Fällen für Verluste und Frust gesorgt hat.

Sowohl von Kunden als auch Verkäufern scheinen die Säckchen derzeit noch als Snus- oder Kautabak-Ersatz eingeschätzt zu werden - eigene Fans dieser tabakfreien Nikotinprodukte dürften derzeit noch in der Minderheit sein.

Auf Seite der Kunden dominieren jene Konsumenten, die eigentlich Snus suchen und die Lutschsäckchen als Ersatzprodukt kaufen (52 %) vor einer jüngeren, eher sportlichen Zielgruppe (31 %). Raucher, die eine Alternative für lange Autofahrten oder Flugreisen suchen sowie Raucher in Firmen mit Rauchverbot machen weitere 13 Prozent aus, während der klassische Kautabak-Kunde mit gerade mal drei Prozent die kleinste Gruppe ist.

 

Den vollständigen Artikeln und die Meinungen der Kollegen finden Sie ab 22. März in der druckfrischen Printausgabe der Trafikantenzeitung.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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