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Der erste große Optimismus ist vorüber - nun entwickelt sich das Geschäft rund um die E-Zigarette recht uneinheitlich

Umfrage: Wie entwickelt sich das Dampfgeschäft?

21.03.2017

Dank Versandhandelsverbot und damit einhergehender Marktbereinigung müsste das Geschäft rund um E-Zigaretten eigentlich besser als je zuvor laufen. Wir haben nach der Realität in der Trafik gefragt.

In knapp zwei Tagen sind 170 Antworten auf unsere Umfrage eingelangt. Auffällig ist dabei, wie uneinheitlich die Antworten ausfallen: Mehr als die Hälfte beklagt einen allgemein schlechteren Geschäftsgang, 22 Prozent sehen zumindest bei den Liquids Umsatzzuwächse. Weitere 23 Prozent der Befragten freuen sich über ein an allen Fronten wachsendes Dampfer­geschäft bis hin zur Verdreifachung der einschlägigen Umsätze innerhalb eines Jahres.
Abgesehen von Standortunterschieden dürfte sich wiederholen, was in anderen spezialisierten Bereichen wie Longfillern, Pfeife und Shisha zu beobachten ist: Nur wer die Entwicklung mitmacht, eigene Beratungskompetenz aufbaut und sich für die Zielgruppe ausreichend Zeit nimmt, darf sich auch über wachsende Umsätze freuen. Eine „automatische Goldgrube“ sind – wenig überraschend – auch E-Zigaretten und Liquids nicht.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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