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Umfrage: Wie gehen Sie in der Präsentation mit den Schockbildern um?

18.03.2016

Die neuen TPD2-konformen Zigarettenpackungen werden Trafiken in optische Geisterbahnen verwandeln. Wir haben gefragt, ob sich die Warenpräsentation im Geschäft dadurch verändern wird.

Die größte Gruppe meint, sich an die unerfreuliche neue Optik bald zu gewöhnen.

215 Antworten innerhalb von nur drei Tagen auf unsere Frage des Monats zeichnen ein facettenreiches Bild: Rund ein Drittel meint, sich an die grauslichen Bilder zu gewöhnen, 28 Prozent möchten die Marke durch Beleuchtung hervorheben, 21 Prozent die Bilder selbst abdecken. Jeder Sechste will die Packungen künftig flach liegend anbieten, womit nur der Boden, dieser dafür mit Markenlogo, zu sehen wäre.

Nancy Friedenthal mit ihren meterlangen Zigarettenregalen meint dazu: "Bisher bin ich mir nur bei einer Sache sicher: Ich verbringe meinen Arbeitstag ganz sicher nicht umgeben von solchen Scheußlichkeiten! Ich habe mir auf der Messe die Prototypen der Shopausstatter angeschaut, überzeugt hat mich aber noch keine Variante. Für die reine Lichtlösung ist mein Geschäft insgesamt wohl zu hell und Abstriche beim Fassungsvolumen der Schächte oder der Dauer des Entnahmevorganges kann und will ich nicht machen." Erich Unterkofler hat eine eher pragmatisch klingende Idee: Er will die Packungen am Kopf stehend ins Regal stellen - so wäre das Logo zumindest noch sichtbar.

Autor/in:
Matthias Hauptmann
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