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Umfrage: Wirkt sich der Corona-Shutdown weiterhin aufs Personal aus?

16.06.2020

Gibt es nach Kurzarbeit und Shutdown anderer Branchen längerfristige Auswirkungen auf den Personalstand der Trafiken?

Diese Umfrage wurde von 297 Kollegen beantwortet, von denen mit 64 Prozent eine Mehrheit keine mittel- bis langfristigen Änderungen bei ihrem Personalstand hat. Immer noch sind jedoch in jeder vierten Trafik (26 Prozent) alle oder zumindest einige Mitarbeiter in Kurzarbeit. Den wenigen Glücklichen (zwei Prozent), die Personal aufnehmen konnten, stehen gleich acht Prozent gegenüber, welche die Zahl ihrer Mitarbeiter reduzieren mussten.

Die Situation der bisherigen Frequenzstandorte normalisierte sich bislang nur zum Teil: Während innerstädtische Geschäfte und Trafiken an Verkehrsknotenpunkten mit dem weitgehenden Ende des Homeoffice eine Normalisierung bemerken, bangt man in Tourismusgebieten weiter, ob die Urlaubssaison die entstandenen Umsatzlöcher auch nur ansatzweise zu stopfen vermögen wird. Hier wird das Instrument der Kurzarbeit gerne genutzt, um Mitarbeiter nicht gleich ganz zu verlieren, aber den Kostendruck der mageren Zeiten spürbar zu mindern. Beklagt wurde aber vielfach, dass die Einreichung des Kurzarbeitsantrags kompliziert und ohne Steuerberater kaum zu schaffen sei.

Je nach Ausgangslage hatte Corona das Potenzial, für finanzielle Erholung zu sorgen – oder einem rentabilitätsmäßig schon angeschlagenen Geschäft einen weiteren Schlag zu verpassen. Diese mehrheitlich behinderten Trafikanten sind nun gezwungen, ihre Öffnungszeiten mit reduzierter oder gar ganz ohne Unterstützung zu bewältigen.

 

Die vollständige Umfrage sowie die Kommentare der Teilnehmer finden Sie ab 18. Juni in der druckfrischen Printausgabe der Trafikantenzeitung.

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