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Umfrage: Worin sehen Sie die Zukunft der Trafik?

18.06.2018

Welche Richtung ist einzuschlagen, wenn das Tabakfachgeschäft langfristig lebensfähig bleiben soll?

Innerhalb von nur zwei Tagen haben 387 Trafikanten an der Umfrage teilgenommen. 15 Prozent halten eine Straffung des Angebots um unrentable Produkte für die Lösung, mit 19 bzw. 22 Prozent plädieren fast gleich viele Trafikanten für mehr Spezialisierung oder mehr Angebotsbreite. Die Mehrheit – 44 Prozent – sieht das Heil in der Kombination der schon genannten Faktoren.
Die Beweggründe sind allerdings so unterschiedlich wie die Ausgangslagen: Wer genügend Platz hat, würde von einem breiteren und im Idealfall auch frei gestaltbaren Sortiment profitieren. Dem stehen jene Kollegen gegenüber, die nicht zum „Bauchladen“ werden wollen und teils auch Probleme sehen, wenn die Trafiken zu sehr im allgemeinen Sortiment des Handels wildern – die Begehrlichkeiten von Billa & Co. im Hinblick auf den Tabak wären gefährlich für das Monopol.
In den 80 Kommentaren findet eine Spezialisierung auf Genussprodukte bei gleichzeitiger Erhöhung der Angebotsbreite den meisten Zuspruch. Neben Hanfprodukten werden Edelbränden wie Rum und Whisky, welche sich gut mit Rauchwaren kombinieren lassen, die größten Chancen und auch Verdienstmöglichkeiten zugesprochen.
Lotto wird mittlerweile häufig unter jenen Produkten genannt, die aufgrund des Missverhältnisses von Arbeitsaufwand und Spanne zunehmend entbehrlich würden.

Die vollständige Umfrage finden Sie ab 22. Juni 2018 in der druckfrischen Printausgabe der Trafikantenzeitung.

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v.l.n.r.: Dr. Markus Gremmel (Geschäftsführer PROTrafik Service GmbH), Dr. Christian Kubitschek (Vorstandsvorsitzender Austrian ANADI Bank AG), Josef Prirschl (Obmann Bundesgremium der Tabaktrafikanten WKO), Otmar Schwarzenbohler (Leiter Arbeitsgruppe Finanzdienstleitungen, stv. BGO & LGO NÖ)
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