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Amerikanische Oberstufenschüler greifen gern und zahlreich zur E-Zigarette. Normale Zigaretten verlieren in dieser Gruppe stark.

US-Teens entdecken E-Zigarette für sich

17.12.2014

Die Raucherquote unter amerikanischen Jugendlichen sinkt, die Dampferquote steigt. Eine aktuelle Studie evaluiert den Trend.

Das Nationale Institut für Drogenmissbrauch hat in den Vereinigten Staaten unter 41.000 Jugendlichen aus 377 privaten und öffentlichen Schulen die Konsumgewohnheiten erfragt. Erstmalig wurde auch nach dem Gebrauch von E-Zigaretten gefragt – mit durchaus erstaunlichen Ergebnissen.

Klassische Zigarette überholt
Unter den Zwölftklässlern gaben 17 Prozent an, im vorigen Monat eine E-Zigarette verwendet zu haben, während nur 13,6 Prozent zu einer herkömmlichen Tabakzigarette gegriffen hatten. Bei den Jüngeren sind die Zahlen noch deutlicher: In den 10. Klassen beläuft sich das Verhältnis der E- zu Tabakzigaretten auf 16:7, bei den Achtklässlern gar auf 8,7:4. Zwar fehlen Vergleichswerte, die offensichtliche Verbreitung der Dampfprodukte in dieser Altersgruppe  und ihre höhere Beliebtheit als echte Tabakerzeugnisse geben jedoch zu denken.
Gleichzeitig liefert der soziale Druck auf den Tabak einen realistischen Erklärungsansatz, weshalb der Genuss der „bösen Droge“ tendenziell eher verschwiegen, der Gebrauch der trendigen neuen Technologie aber unumwunden zugegeben wird.

Umstiegsängste
Noch haben sich öffentliche Meinung und Gesundheitsexperten der USA kein abschließendes Bild von gesundheitlichen Auswirkungen und „Einstiegsdrogengefahr“ der E-Zigaretten gemacht. Zahlreiche Experten halten die neue Technologie für „die größte Hoffnung seit Generationen für jene 18 Prozent Amerikaner, die immer noch rauchen“; andere befürchten, dass besonders jugendliche Verwender durch sie animiert werden, letztlich doch „das richtige Zeug“ auszuprobieren.
Letzteres ist bislang nicht der Fall: Die Quote der täglichen Raucher unter den US-Teenagern ist im freien Fall – sie hat sich innerhalb von nur fünf Jahren fast halbiert. Deklarierten sich 2009 noch 11 Prozent der Schüler an Senior High Schools als Raucher, so sind es in der aktuellen Studie nur noch 6,7 Prozent. Wäre die E-Zigarette eine funktionierende Einstiegsdroge, so müsste auch die Tabakzigarette in ihrem Gefolge wieder zulegen – doch das tut sie nicht. (mh, nytimes.com)

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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