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Vom Geschäft und der Person her eine Institution

08.06.2009

MMag. DDDr. Michael Mohilla: Zwei Magister- und drei Doktortitel vor dem Namen zieren die Visitenkarte jenes Mannes, der in sechster Generation auf der Wiener-City-Edelmeile Kohlmarkt ein Tabakspezialitätengeschäft betreibt und den akademischen Diplomen ein solches hinzufügen kann, mit dem ihm das Wiener Landesgremium der Tabaktrafikanten zum 50jährigen Berufsjubiläum gratuliert - mit einiger Verspätung wohlgemerkt, die den Kämmerern aber angesichts des nicht alltäglichen Umstands verziehen sei, daß jemand seit einem halben Jahrhundert als Unternehmer aktiv ist.

Wir treffen den Gelehrten und Geehrten, wie er die Vorbereitungsarbeiten für die Montage des Rauchring-Trafikantenzunftzeichens an der Fassade des Geschäftslokals beaufsichtigt. "Damit eine Ruhe ist", kommentiert er grummelnd diesen mit einem Portal-Facelifting einher gehenden Schritt, zu dem ihn die Monopolverwaltung gedrängt hat. Wenig später sitzen wir uns im Büro der schon für den kaiserlichen Hof ersten Adresse für den Einkauf von Tabakspezereien gegenüber - für ein Interview, in dem wir eine Erfahrungsschatzbrücke von anno dazumal bis hinein in die Zukunft des Fachhandels mit Tabakwaren zu bauen versuchen, steht doch mit Tochter Maria schon die siebente Mohilla-Generation bestens gerüstet bereit, dieses weit über die rotweißroten Grenzen hinaus bekannte Rauchgenuß-Mekka weiterzuführen. Den vollen Wortlaut des Interviews lesen Sie in der Juni-Ausgabe der "Österreichischen Trafikantenzeitung".

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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