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Advertorial

„Wir können dabei nur gewinnen“

07.12.2020

Mit dem tipp3 Partnerprogramm ab Ende Jänner 2021 erweitern das Trafikanten-Gremium und tipp3 nicht nur ihre langjährige Partnerschaft um ein zukunftsorientiertes neues Projekt, sondern auch das Spektrum an Wettmöglichkeiten – ein attraktives Angebot gerade für jüngere Kundenschichten.

Analoger und digitaler Vertriebskanal nicht mehr als Gegner, sondern als Verbündeter – mit diesem ehrgeizigen Ziel bietet das neue tipp3 Partnerprogramm ab Anfang nächsten Jahres die Chance auf zusätzliche Umsätze. Warum das beiden Partnern und vor allem den TrafikantInnen etwas bringt, erläutern Bundesgremialobmann Josef Prirschl, tipp3 Geschäftsführer Mag. Philip Newald, Wiens Landesgremialobmann Andreas Schiefer und Trafikantenvertreter Martin Jäger im Online-Talk.

Wie geht es den Trafikantinnen und Trafikanten in dieser herausfordernden Zeit?

Josef Prirschl: Die Zeiten sind momentan sehr herausfordernd für uns alle. Zum Glück wurden wir beim ersten Lockdown im März als systemrelevant anerkannt. Wir befinden uns in Moment in der Lockdown Phase 2 und konnten den Tabak-Umsatz sehr stabil halten, österreichweit sogar per Ende Oktober ein Plus von etwas über 5 Prozent erzielen. Ich will aber nicht verhehlen, dass es unter uns Kollegen gibt, die aufgrund ihrer Lage enorme Frequenz-Einbußen haben. Grundsätzlich möchte ich aber festhalten, dass es der Branche in Anbetracht der Tatsachen gut geht. Wir sind nicht unzufrieden.

Inwieweit wirkt sich die COVID-Krise auf den Verkauf aus?

Andreas Schiefer: Wie im übrigen Handel auch differenziert es sich bei uns nach Warengruppen: Tabakwaren sind als Genussartikel auch in Zeiten der Krise gefragt, Nebenartikel funktionieren vielleicht nicht ganz so gut. Wir hoffen jedenfalls, dass die Sportwetten für uns in Zukunft ein tolles Zusatzprogramm werden.

Was würden Sie sagen, liegt unseren Trafiken aktuell besonders am Herzen?

Martin Jäger: Ich glaube, die Trafikanten wären über eine Normalisierung des öffentlichen Lebens sehr glücklich. Dass also die Maßnahmen gegen Corona bald nicht mehr notwendig sind und sie normal weiterarbeiten können.

Wie ergeht es derzeit der Sportwelt und den Sportwettenanbietern?

Philip Newald: Wir sind jetzt im 20. Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Und das heurige Jahr ist sicher das herausforderndste, wobei man das sehr differenziert betrachten muss. Der erste Lockdown zwischen März und Mai war wirklich gravierend, weil de facto kein Sport stattgefunden hat und wir bis auf die „berühmte“ weißrussische und nordkoreanische Liga kaum etwas anbieten konnten. Dagegen zeichnet sich der „Lockdown light“ dadurch aus, dass in den Trafiken, die ja als systemrelevant gelten, das Sportwettenangebot aufrechterhalten werden kann – und dass relevante Sportereignisse stattfinden, wenn auch als „Geisterspiele“. Man sieht jetzt auch, dass wir gemeinsam mit unseren TrafikantInnen viele neue Kunden begrüßen können.
Zusammengefasst: Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses herausfordernde Jahr gut überstehen und in das neue Jahr mit frischem Rückenwind starten.

Ein großer gemeinsamer und strategischer Schritt steht bevor: Worum geht es konkret bei dieser erweiterten Partnerschaft, dem tipp3 Trafik Partnerprogramm?

Newald: Im Lauf unserer Unternehmensgeschichte konnten wir gemeinsam mit unseren TrafikantInnen 40 Millionen Euro an Vertriebsprovision erwirtschaften. Aber es gelingt uns derzeit nicht, weiteres Wachstum zu erzeugen. Deswegen ist es notwendig, einen nächsten Schritt zu setzen. Und der wird uns gemeinsam dadurch gelingen, uns an das Segment der Online-Sportwetten zu richten. Wie wird das vor sich gehen? Gleich vorweg, es geht nicht darum, den bestehenden tipp3 Kunden aus der Trafik zum Umstieg in den Online-Vertriebskanal zu bewegen, sondern es geht um die Gewinnung neuer Kundinnen und Kunden. Das erreichen wir durch ein spürbar optimiertes Angebot, insbesondere im Bereich der Livewetten durch verlängerte Quoten, womit wir ein jüngeres Zielpublikum ansprechen können. Hier sind die Trafikanten die ersten Ansprechpartner für die Kunden. Der stark wachsende Markt an Live-Wetten, den wir derzeit in der Trafik nicht abbilden können, steht dann auch für den Trafikbereich zur Verfügung. Ich bin guten Mutes, dass wir gemeinsam mit unserem Trafikantenteam eine Erfolgsgeschichte schreiben können.

Prirschl: Aus meiner Sicht bietet das tipp3 Partnerprogramm für uns die Chance, an Sportwetten-Umsätzen „mitzunaschen“, die bis dato für die Trafiken nicht zugänglich waren. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, Live-Wetten haben in der Trafik nicht stattgefunden, so sind viele Kunden zu Mitbewerbern abgewandert. Sei es in Betriebe mit Gastronomie und Wettautomaten, sei es in die typischen Wettbüros. Diese Kunden haben wir bisher nicht erreicht. Und genau dieses neue Modell bietet uns die Chance, zusätzliche Umsätze in den Trafiken zu generieren. Ich finde es ein spannendes und gutes Programm und glaube, wir können dabei nur gewinnen.

Warum ist gerade jetzt der Zeitpunkt für den Start so stimmig?

Jäger: In den nächsten Jahren finden ja zahlreiche, zum Teil wirklich große Sportevents statt, zum Beispiel die Fußball-Europameisterschaft oder die Olympischen Spiele. Und da ist es sehr gut, wenn wir uns im Vorfeld schon positionieren können, um an diesem Wettmarkt teilzuhaben.

Schiefer: Aus meiner Sicht ist der Zeitpunkt stimmig, weil wir derzeit in einem Umbruch sind. Der betrifft den Handel und die Gastronomie ebenso wie den Sportwettenbereich. Vieles wird sich neu aufstellen. Es ist auch nicht gesagt, dass die COVID-Krise in kurzer Zeit bewältigt sein wird, man muss eventuell auch mit weiteren Soft/-Lockdowns rechnen. Wenn wir mit einem attraktiven Programm, mit dem wir konkurrenzfähig zu Wettbüros sind, bei den Kunden punkten können, dann sehe ich eine langfristige Perspektive im Rahmen unserer altbewährten Partnerschaft mit tipp3.

Wie sieht nun das konkrete Geschäftsmodell aus?

Newald: Das ist ein langer Prozess mit vielen intensiven Gesprächen gewesen, ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Vertretern des Trafikantengremiums bedanken. Wir haben ein faires Geschäftsmodell entwickelt, mit dem beide Seiten zufrieden sein können. Das bedeutet: die Trafikanten erhalten 18 Prozent Bruttoprovision (inkl. 20% UST) am Nettospielertrag der geworbenen Onlinekunden, und das Entscheidende daran, ein ganzes „Kundenleben-lang“. Die Aufgabe der Trafikanten ist, KundInnen zu akquirieren, für das Angebot mit einem attraktiven Einsteigerbonus neu zu gewinnen. Ab diesem Zeitpunkt wird der Kunde, der sich bei tipp.at/online registriert, dem Trafikanten zugerechnet und der „Taxometer“ beginnt für den Trafikanten zu rennen. Die Arbeit liegt ab dem Moment bei tipp3. Alle Rückfragen werden an das Kundenservice von tipp3 gerichtet, da braucht man keine Sorgen zu haben. Das Tolle an dem Programm ist, dass durch die Kombination von analogem und digitalem Geschäft das Vertrauen in die Person des Trafikanten gegeben ist und die professionelle digitale Abwicklung bei tipp3 liegt. Wir haben unser Angebot deutlich erweitert und sind bereit für ein spannendes Abenteuer.

Analoge und digitale Spielabgabe werden meist als Gegenpole gesehen. Ist das tipp3 Partnerprogramm so etwas wie eine Verschmelzung von terrestrischen Wetten und online?

Newald: Es ist aus unserer Sicht sogar mehr, weil es wirklich eine Erweiterung darstellt. Eine Verschmelzung würde eher bedeuten, dass am Ende weniger da ist als vorher. Unser gemeinsames Partnerprogramm ist so aufgesetzt, dass am Ende deutlich mehr für den Trafikanten und für tipp3 überbleiben wird. Der bestehende Kunde soll in der Trafik bleiben und wird dort weiterhin professionell betreut. Der neue Kunde, der über die Trafik zu tipp3.at/online kommt, wird von uns professionell betreut und gut serviciert, etwa mit Direct Mails.

Und ein großer Pluspunkt: Wir haben das Problem mit den Einsatzlimits nicht mehr, dies ist in Wien mit den 50 Euro am extremsten. Im Online-Bereich fällt das weg. Wir haben hier ein jüngeres Publikum, das rund um die Uhr live wetten kann. Zu großen Anlässen wie WM, Champions League oder wichtigen Tennisturniere wird es attraktive Boni geben, mit denen der Trafikant Kunden gewinnen kann. Es können hier alle nur gewinnen und es ist endlich der Zeitpunkt gekommen, dass analog und digital nicht mehr als Gegner gesehen werden, sondern als wertvolle Ergänzung. Die Basis des Ganzen ist hohes Vertrauen zwischen Trafikantengremium und tipp3, das sich nicht nur auf eine langjährige Partnerschaft stützt, sondern nun auch auf ein in die Zukunft gerichtetes Modell, mit dem wir erfolgreich sein werden.

Warum ist tipp3 der ideale Partner?

Prirschl: tipp3 ist ein langjähriger Partner und klar die Nummer 1 in den Trafiken. Sie haben sehr viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit den Trafikanten und ein tolles Team. Diese Nähe merkt man auch bei Veranstaltungen wie den Fachgruppentagen, wo tipp3 immer vor Ort ist, serviceorientiert und innovativ. Hier passt dieses spannende neue Projekt genau dazu.

Schiefer: Weil sie immer alles gehalten haben, was sie versprochen haben.

Jäger: tipp3 und die Trafikanten haben eine sehr lange und erfolgreiche Partnerschaft. Die sollten wir in der Zukunft ausbauen, die Trafikanten haben von tipp3 auch schon die dafür nötige Infrastruktur.

Es hat in der Vorbereitungszeit Workshops und Arbeitsgruppen gegeben. Welche Erkenntnisse wurden daraus gewonnen?

Jäger: Die Einladung zu den Workshops hat den gegenseitigen Respekt zwischen den beiden Partnern deutlich gemacht. Dabei konnten wir tipp3 sehr gut die Arbeitsabläufe und auch die Wünsche unserer Kunden mitteilen. So konnten wir gemeinsam das Programm sehr gut gestalten.

Newald: Wir haben deutlich mehr Erkenntnisse gewonnen als ich erwartet habe. Natürlich haben wir uns in unserem „Elfenbeinturm“ sehr genau ein Konzept überlegt. Aber die konkrete Umsetzung, wie das in den Arbeitsalltag der Trafikanten hineinpasst, und auch die klare Kundenansprache hat sich erst durch die Workshops durch tolle Ideen der Trafikanten ergeben, auf die wir auch in Zukunft verstärkt setzen werden. Denn diese gemeinsame Arbeit zahlt sich am Ende auch aus.

Ab wann können sich Trafikanten beim tipp3 Partnerprogramm anmelden?

Newald: Es gibt schon jetzt für alle motivierten TrafikantInnen, welche tipp3-Produkte anbieten, die Möglichkeit, uns ein E-Mail an partnerprogramm@tipp3.at zu schicken. Wir haben bereits zahlreiche Voranmeldungen vorweg erhalten, dies bestätigt unseren gemeinsamen Weg. Eigentlicher Start des Programms ist für Ende Jänner 2021 avisiert. Man kann sich dann ganz einfach über das LotterienPortal (partner.lotterien.at) anmelden. Die Prozesse sind einfach und klar, unsere AußendienstmitarbeiterInnen sind gut geschult. Bei Rückfragen aller Art, steht das tipp3-Team unter partnerprogramm@tipp3.at sowie unter der Service-Rufnummer 0810 810 645 gerne zur Verfügung.

Prirschl: Es ist ein Angebot, das auf Freiwilligkeit beruht. Ich bin dafür, dass wir es anpacken und diesen Weg gemeinsam gehen. Es ist ein spannendes Projekt, bei dem lokal und digital perfekt verbunden werden. Das passt auch perfekt in unser Credo für die Zukunft: Wir müssen künftig neue Kunden generieren. Der Sportwettenmarkt ist liberalisiert, mit einer Vielzahl von Anbietern.

Newald: Ich kann hier auch von einer positiven Überraschung berichten: Wir haben heute ein Meeting mit unseren Eigentümermedien gehabt, darunter Krone, Kurier, Kleine Zeitung, ÖÖ und Salzburger Nachrichten sowie Tiroler Tageszeitung. Sie haben zugesagt, uns aktiv auf diesem Weg zu unterstützen. Nicht nur das Partnerprogramm soll dabei vermittelt werden, sondern ganz allgemein die Rolle der Trafikanten als Schnittstelle zwischen der analogen und digitalen Welt, und damit haben wir starken Rückenwind. Jetzt haben wir es selbst in der Hand, gemeinsam erfolgreich zu sein!


Aufgrund der aktuellen COV-19 Situation musste das Interview virtuell stattfinden. Verbunden waren (von links oben ausgehend):
  • Josef Prirschl, Bundesgremialobmann d. Trafikanten
  • Sonja Janour-Reingrabner, Kommunikation Bundesgremium der Trafikanten
  • Richard Emele, Communications Manager Österr. Lotterien
  • Mag. Gabriele Wieder, Head of Landbased Sales tipp3
  • Andreas Schiefer, Landesgremialobmann Wien
  • Vicky Penz, Expert Marketing & Communication tipp3
  • Martin Jäger, Trafikantenvertretung, Arbeitsgruppe „Lokal digital, meine Trafik!“
  • Mag. Philip Newald, Geschäftsführer tipp3

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