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Wirtschaftskammer: So wählten die Trafikanten

17.03.2015

Die Schlacht der verlängerten Arme der politischen Parteien um die Berufsvertretung der Trafikanten ist geschlagen. National hat der Wirtschaftsbund den erwarteten Sieg eingefahren, in Wien bleibt es spannend.

77 alleinige Mandate für den Wirtschaftsbund, 14 für den RfW, 7 für die Sozialdemokraten und 7 für FPÖ-Ableger. In Wien bleibt es dennoch spannend.

Im mandatsstärksten Bundesland Niederösterreich konnte der neue „Hausherr“ Josef Prirschl gleich 14 von 16 Mandaten holen und sich über eine Wahlbeteiligung von 71,7 Prozent freuen. Noch mehr Wähler finden sich nur in der Steiermark, wo stolze 72,72 Prozent dem Wirtschaftsbund neun von 14 Mandaten brachten. Über 70 Prozent liegen auch Salzburg und Oberösterreich. In fast allen Bundesländern errang der Wirtschaftsbund die erwartete starke Mehrheit.

Wien, das gallische Dorf
Das „fast alle Bundesländer“ tut jedoch doppelt weh, weil es Wien betrifft: Hier hatte es die gemeinsame Liste von Schwarz und Rot (!!!) nicht geschafft, mehr als sechs Mandate zu bekommen. So viel, wie die „FPÖ pro Mittelstand“ alleine erzielt hat. Zünglein an der Waage ist nun das Mandat des „Rings freiheitlicher Wirtschaftstreibender“, das zum Königsmacher werden wird.

Autor/in:
Redaktion Trafikantenzeitung
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