Sieben von zehn der 380 Umfrageteilnehmer haben Bargeldlos-Anteile von 40 und mehr Prozent. Noch mehr lehnen bargeldlose Automaten aber ab.

Der Anteil kontaktlos per NFC bezahlter Automatenkäufe steigt – und er hat durch die Pandemie nochmals kräftig zugelegt: Bei der Hälfte aller Trafiken liegt die Quote der bargeldlosen Zahlung zwischen 40 und 60 Prozent, bei einem Fünftel darüber. Und einzelne Kommentare berichten sogar von 80 Prozent und mehr. Dem stehen Kollegen gegenüber, welche die Bezahlfunktion des NFC-Moduls gesperrt haben, was den Automaten zum reinen Bargeldbeschaffer macht.

Diese Funktion lässt zahlreiche TrafikantInnen auch am Bargeld festhalten – der Automat wird als Wechselgeld-Spender fürs Geschäft verwendet. Den Kommentaren ist auch ein großes Unbehagen hinsichtlich der Gefahr einer Bargeldabschaffung anzumerken. Dass die Bankspesen die ohnehin nicht fette Spanne weiter schmerzhaft beschneiden, wird außerdem vielfach thematisiert. Eine deutliche Senkung der Zahlungsspesen würde auch die Bereitschaft zur bargeldlosen Zahlung beflügeln.

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Für das Bargeld spricht, dass am Monatsende viele Menschen zwar keinen Kontorahmen, aber immer noch Münzgeld haben. Und manche von ihrer Bank gar keine Bankomatkarte bekämen.

Die Störungs- und Aufwandsreduktion macht die bargeldlose Bezahlung aber für Trafiken interessant. Aufzuhalten ist der langjährige Trend ohnehin nicht.