Einige Mitgliedsstaaten hatten sich an die EU-Kommission gewandt, um einheitliche Regeln für den fiskalischen Umgang mit Dampferprodukten aufzustellen. Stichwort: Harmonisierung. In neun Ländern, darunter Frankreich, Italien und Griechenland, werden Steuern auf diese Produkte erhoben – sehr zum Missfallen von Kritikern, die eine Gleichbehandlung mit Tabakwaren auch aufgrund der weitaus geringeren Schädlichkeit des Dampfens ablehnen.

Einer europaweiten Steuer auf E-Zigaretten und E-Liquids hat die EU-Kommission nun eine Absage erteilt. In einem Jahr soll allerdings erneut geprüft werden, ob sich die Rahmenbedingungen geändert haben und somit eine neue Bewertung erfordern.

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Die Freiheit der einzelnen Mitgliedsstaaten, derartige Dampf-Steuern einzuführen, ist von der Absage der EU-Kommission jedoch nicht betroffen – wer will, der darf. Dass die Absatzmengen in hoch besteuerten Märkten zugunsten von grenzüberschreitendem Einkauf und Schmuggel dann allerdings abnehmen liegt freilich in der Natur der Sache.