Veranstaltungen

Der BAT Trafikanten-Award 2022

Veranstaltung
18.10.2022

 
Es war der erste Award seit 2019 – so lange hatte Veranstalter British American Tobacco warten müssen, um der neunten endlich die zehnte Veranstaltung folgen lassen zu können.
Die gut gefüllte Halle der Stage 3

Es war auch der erste BAT-Award ohne Branchenmesse; traditionell hatte man ja den Samstag des „Feuer & Rauch“-Wochenendes für die Austragung der Award-Gala gewählt. Die Location war ebenfalls eine Premiere: Das Stage 3 im dritten Bezirk ist eine etwas versteckt inmitten einer Brachfläche liegende Eventlocation, die aber an diesem Abend perfekt funktionierte. 

Ein neuer Gastgeber

BAT-Chef Jochen Hiller durfte erstmals Gastgeber der Gala sein.

BAT-Austria-Geschäftsführer Jochen Hiller ist schon seit Ende 2020 im Land, dennoch war dies pandemiebedingt sein erster Award. Und die Freude darüber, endlich die Gastgeber-Rolle einnehmen zu können, war ihm auch anzumerken. Moderatorin Silvia Schneider führte gemeinsam mit Hiller durch den Abend. Sie kennt „ihre“ Trafikant*innen inzwischen gut und hat mittlerweile mehr Routine als jeder BAT-Chef – es war bereits ihr fünfter BAT-Award in dieser Funktion.

In seiner Eröffnungsrede dankte Jochen Hiller den Trafikant*innen für ihren Einsatz während der Pandemie und wollte den Galaabend auch als Dankeschön von BAT verstanden wissen: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Trafikant*innen und Mitarbeiter*innen vor den Vorhang zu bitten, die mit ihrem persönlichen Engagement einen wichtigen Beitrag für die Branche leisten und Vorbild sind, wenn es um Wertschätzung, Respekt und Mut geht, Schicksalsschläge zu überwinden und sein Leben zu leben!“ 

Hiller hob auch die Sonderstellung von Österreich hervor: „Hier hat die Zukunft bereits begonnen! Die Österreicher sind innovationsfreudiger als viele europäische Länder. Und bei den Nikotinpouches liegt das Land nur hinter Skandinavien.“

Die Award-Kategorien

Siegerfoto des 10. BAT-Awards
Schon vor diesem 10. BAT-Award gab es 60 Award-Sieger - und nun noch mehr.

Die mit Susanne Moosmayr, WE-Chefin Heidi Skrdla, KOBV-Präsident Michael Svoboda, MVG-Chef Hannes Hofer, Bundesobmann Josef Prirschl und Jochen Hiller prominent besetzte Jury hatte diesmal über die Sieger in vier Kategorien zu entscheiden. Zwei davon, „Chef*in des Jahres“ und „my story“, waren ganz neu.

  • Zum „Newcomer des Jahres“ wurde Alex Ratay gewählt, der Ende 2019 eine Neuerrichtung im oberösterreichischen Alkoven gewagt und sein Geschäft erfolgreich durch die Corona-Probleme geführt hatte.
  • „Mitarbeiter*in des Jahres“ ist inzwischen die Kategorie mit den meisten Einreichungen, die durchwegs von viel Wertschätzung geprägt sind. Den Sieg holte sich das Team aus Martina Baumgartner-Szinovatz, Maide Solmaz und Franz Pöltl-Zerbs, eingereicht von der Trafikantin Tina Anzeletti in Neufeld an der Leitha im Burgenland.
  • Auch für „Chef*in des Jahres“ waren viele Vorschläge eingelangt – am meisten überzeugt hatte die Bewerbung der Mitarbeiterinnen für ihre Chefin Barbara Stift aus Gramatneusiedl. Das Team war auch konsequent im kollektiven Pailletten-Look angereist.
  • „My story“ konnte der junge Trafikant Dominik Haupt aus Wien 10 für sich entscheiden. Er hatte mit 23 Jahren einen Schlaganfall erlitten und sich mit seiner Behinderung als Trafikant selbstständig gemacht. Die Nominierung erfolgte durch seinen Vater.

Im Rahmen des BAT-Yellow-Root-Gewinnspiels wurden ebenfalls die Gewinner verkündet: Die Trafik Krema aus Wien darf sich über den Hauptpreis, einen TUI-Reisegutschein in Höhe von 3.000 Euro, freuen. Die Trafik Hartleb aus der Steiermark errang den mit 1.500 Euro dotierten zweiten und die Kärntner Trafik Pachernig den dritten Platz, der 500 Euro wert war.

Für den guten Zweck

Einmal mehr sollte der Galaabend auch einem sozialen Aspekt zugutekommen. BAT Austria spendete für jeden Gast 10 Euro an Licht ins Dunkel und rundete den Betrag auf 5.000 Euro auf. Der Spendenscheck wurde LiD-Geschäftsführer Mario Thaler für die Unterstützung von mehr als 5.000 Menschen und über 400 Projekte überreicht. 

Die Motivation für diesen Schritt erklärte Jochen Hiller so: „Über 50 % der Trafikant*innen sind Menschen mit Behinderung, die als Unternehmer ein eigenständiges Leben führen. Wir möchten die Spende an ,Licht ins Dunkel‘ Menschen mit Behinderung widmen, die diese Chance nicht haben.“ 

Das Ende des offiziellen Teils markierte gleichzeitig die Eröffnung des Buffets und die Übernahme der Bühne durch die Band „Hat over Heels“. Frisch gestärkt, konnte das Tanzbein geschwungen oder die Raucherlounge dank des milden Abends für endlose Gespräche unter Kollegen genutzt werden.