Veranstaltung

Webinar zur Wissenschaft hinter Iqos

Fortbildung
25.07.2022

 
Bei Konsumenten, aber auch Ärzten und sogar Politikern kursieren viele Fehlinformationen um Tabak zum Erhitzen. Ein neues Informationsformat von Philip Morris Austria soll die Trafikanten in ihrer wichtigen Funktion als Wissensvermittler unterstützen.
Im Vergleich zu Zigaretten ist Tabak zum Erhitzen um den Faktor 10 weniger schädlich.

Mehr als 60 Teilnehmer hatten sich im Vorfeld zur kostenlosen Online-Veranstaltung angemeldet, die pünktlich um 19.00 Uhr startete. Der Wissenschafts-Kommunikator von Philip Morris, Thomas Zlabinger, hatte eine kompakte Präsentation vorbereitet, die sich in vier Teilbereiche gliederte.

Transformation

Diese aktive Veränderung betrifft das Unternehmen Philip Morris International und geht einher mit dem Konsumverhalten bisheriger RaucherInnen. PMI beschäftigt rund 400 WissenschaftlerInnen mit dem Ziel, erwachsenen RaucherInnen, die nicht aufhören würden, bessere rauchfreie Alternativen zu ermöglichen.

Offenbar mit Erfolg: PMI hat im ersten Quartal 2022 gut 30 Prozent seiner pro forma (das heißt, dass Russland und Ukraine davon ausgenommen sind) Nettogesamtumsätze mit rauchfreien Alternativprodukten gemacht.

Harm Reduction

Das Konzept stammt aus der Sozialpolitik und –medizin und zielt auf eine Schadensminimierung ab, wenn eine gefährliche Verhaltensweise nicht vollständig vermieden werden kann. Die so genannte Harm reduction hat uns die Gurtenpflicht im Auto, die Helmpflicht am Motorrad sowie bspw. saubere Spritzen für Drogenabhängige beschert und funktioniert nachweislich.

Eine Studie von Abrams DB et al aus 2018 zeigt, dass das Rauchen von Zigaretten einen hohen Grad an „Gefährdungsindex“ aufweist.

Rauchlose Tabakprodukte wie mit entsprechenden Geräten erhitzte Tabaksticks und Snus – Letzteres nicht erlaubt zur Inverkehrbringung in Österreich -  liegen bei Betrachtung der Indexzahl im Vergleich zur Verbrennungszigarette schon in einem deutlich besseren Bereich.

Dagegen weisen tabakfreie Erzeugnisse die beispielsweise in Apotheken erhältlich sind, Nasenspray, Nikotinflaster, etc. eine noch niedrigere Indexzahl auf.

Verbrennung vs. Nikotin

"Raucher greifen zwar vor allem wegen des Nikotins zur Zigarette, aber sie sterben an den Verbrennungsprodukten." In dieser Erkenntnis des Suchtmediziners Dr. Tobias Rüther sind sich die Experten einig. Und je heißer die Verbrennung, desto höher der Gehalt an gesundheitsschädlichen Chemikalien. Zu einer Verbrennung kann es ab 400°C kommen, in der Glutspitze einer Zigarette werden sogar mehr als 800 Grad Celsius erreicht. Beim Tabakerhitzer IQOS stellt die Regelelektronik sicher, dass die kritische Temperatur für eine Verbrennung nie erreicht und ein entsprechender Sicherheitsabstand eingehalten wird.

Die „Nikotinlieferung“ an den Körper des Konsumenten verläuft  jedoch im Fall der Nutzung dieses Tabakerhitzers fast deckungsgleich mit Zigaretten: Es gibt einen raschen Peak und danach ein langsames Abflachen der Nikotinkonzentration im Blut. Das erklärt auch, warum die Akzeptanz von RaucherInnen auf erhitzte Tabakprodukte gegeben ist.

Der Tabakerhitzer

Der Wegfall einer Verbrennung hat gleich mehrere positive Auswirkungen: Die messbaren Schadstoffe werden etwa bei der Verwendung des Tabakerhitzers IQOS im Vergleich zum Rauch einer Referenzzigarette 3R4F – unter Ausnahme von Nikotin – im Durchschnitt um 95% verringert. Dies bedeutet nicht notwenigerweise eine Risikominderung von 95%. Das Produkt ist nicht risikofrei. Dennoch werden bestimmte krebserregende freie Radikale sowie feste Partikel auf Kohlenstoff-Basis erst gar nicht erzeugt. Soweit die Evidenz.

Was momentan nun noch fehlt, ist das Grundlagenwissen rund um rauchfreie Alternativprodukte und deren wissenschaftliche Faktenlage von KonsumentInnen, aber auch ExpertInnen aus dem Gesundheitswesen und Politikern über diese neuen Produkte – ob Pouch, E-Zigarette oder Tabakerhitzer.

Betont wird, dass im Speziellen für die erwachsene RaucherInnen die Trafikanten eine besonders wichtige Rolle einnehmen, weil sie persönliche, kompetente und glaubwürdige Wissensquellen sind, wie Thomas Zlabinger nochmals hervorhob.

Fazit

Diese erste Veranstaltung soll den Startschuss für weitere Webinare setzen, die sich dann jeweils vertiefend einem Thema bzw. Aspekt des Erstlings widmen sollen. Und nachdem nur drei Teilnehmer nicht bis zum Schluss dabei blieben scheint schon dieses thematisch breiter aufgestellte erste Webinar auf großes Interesse gestoßen zu sein.