Innerhalb von knapp zwei Tagen haben 228 Kollegen unsere Fragen beantwortet. Fast 78 Prozent berichten von besseren Feinschnittverkäufen als vor den diversen Lockdowns: Während 44,3 Prozent „Ja, ein wenig besser“ angekreuzt hatten, erlebt mit 32,5 Prozent ein knappes Drittel das Geschäft mit losem Tabak sogar als spürbar besser. Bei lediglich 23,2 Prozent läuft dieses Segment wie immer.

Das macht die Ursachenforschung umso interessanter. Geht das Plus beim Feinschnitt zulasten der günstigen Zigaretten? Das ist unwahrscheinlich, zumal das günstige Preissegment ein ungebremstes Wachstum hinlegt. Somit bleibt Theorie Nr. 2: Jene Kunden, die sonst gar nicht in den österreichischen Trafiken auftauchen, weil sie sich im günstigeren Ausland mit Rauchwaren versorgen, greifen durch die Unmöglichkeit kurzfristiger Grenzübertritte nun – je nach Füllungsgrad des Geldbörserls – entweder zu günstigen Zigaretten oder eben zum Feinschnitt. 

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Den gesamten Artikel können Sie ab 23. April 2021 in der druckfrischen Printausgabe der Trafikantenzeitung nachlesen.